Thursday, November 22, 2012

Dankbarkeit

Heute ist Thanksgiving, und eigentlich wollten wir die liebgewonnene Tradition fortsetzen und ein bisschen feiern. Naja, daraus wurde leider nichts, unser Kopf war einfach zu voll (und wird es wohl leider bis zum naechsten CT bleiben) mit Hansjoergs Gesundheitszustand und allem was das so mit sich bringt.
Und als ich anfing heute drueber nachzudenken, fuer was ich denn dankbar sein koeennte, trotz allem was in den letzten Wochen so war, kam ich mir vor, wie so ein trotziges Kind, das "nichts!" sagt...
Aber eigentlich stimmt das ja nicht, es gibt immer noch genug Dinge, fuer die ich dankbar bin - liebe Menschen aus der Familie oder unserem Freundeskreis, die ermutigende und aufmunternde e-mails schreiben. Viele, viele Anrufe, um sich nach uns zu erkundigen. Eltern (beiderseits), die bereit sind zu kommen, falls doch noch der "Notstand" bei uns ausbricht und mein Geliebter noch laenger krank ist (wonach es zum Glueck nicht aussieht) und Hansjoerg's Schwester Julia, die keine Keime abschrecken konnte und nach ein paar Telefonaten aus Muenchen (!!) mit dem Zug anreiste um uns moralisch und tatkraeftig zur Seite zu stehen.
Wir stecken in einer komischen, belastenden Phase unseres Lebens und an den meisten Tagen ist uns mehr nach Weinen als Lachen zumute, aber ich bin mir sicher, "this too shall pass"...und bis dahin bin ich unendlich dankbar fuer DICH!

P.S.: Zum Thanksgiving dinner gibt es heute Schnittchen statt Turkey, vielleicht finde ich ja noch meine Thanksgiving-Servietten um das Ganze ein wenig aufzuhuebschen:)

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