Meine Stimmung dagegen ging Montag früh nach dem Arztbesuch erstmal in den Keller, als mir klar wurde, dass diese Woche mal wieder keine "normale" Woche wird (gibt es die überhaupt?!), dann in Resignation über, aber als wir nach dem Arztbesuch gemeinsam beim Bäcker saßen, hab ich mich schon ein kleines bisschen auf die gemeinsame Woche gefreut. Und ganz ehrlich, wie oft habe ich schon die Gelegenheit, einem meiner Kinder meine volle Aufmerksamkeit und echte "one-on-one-time" zu widmen? Am Ende hatten wir dann eine richtig gute Zeit, wir beide. Nicht unanstrengend, sicher, aber auf eine gute Art und Weise intensiv. Und ich konnte einiges über Madita erfahren, was ich in letzter Zeit übersehen habe. Zum Beispiel, dass sie Unkraut auf der Terrasse jäten für einen super Zeitvertreib hält (komm, Mama, wir gehen arbeiten!), ein grosser Schneckenfreund ist und, wenn endlich mal keiner dazwischen redet, den ganzen Tag ohne Punkt und Komma reden kann. Sie sagt dann Dinge wie, "Mama, jetzt sind wir ganz alleine zusammen! Nur du und ich, ich und du!" oder, als sie irgendwelche winzig kleinen Käfer und Ameisen beobachtete "Ich mag Krabbeltiere. Die sind so krabbelig!"
Dieses Gefühl will ich versuchen festzuhalten....für das nächste Mal, wenn ich meine To-do Liste über den Haufen schmeissen muss und mit einem kranken Kind zu Hause bleiben darf(!) und diesem Kind mal wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken kann....ich hoffe es gelingt mir.
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| Madita's Schneckentransporter. Leere Schneckenhäuser gehen nämlich auch gerne mal spazieren. |
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| Madita kümmert sich um einen Spatz, der gegen die Scheibe geflogen ist. |





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