Wednesday, February 3, 2016

Auf der Couch

Für einen Therapeuten habe ich weder Zeit noch Geld, aber nach 10 Tagen Magen-Darm-Kram bei unterschiedlichen Kindern ist man entweder reif für die Klapse oder muss sich selbst therapieren. Ich habe mich für letzteres entschieden. Nachdem "in Selbstmitleid zerfliessen" mich nicht so richtig weiter brachte, hier ein Versuch in "Wenn's Sch.. läuft, rede es dir schön":

  1. Handtücher, die sonst nur im Schrank ihr Dasein fristen, werden auch mal wieder benutzt und v.a. gewaschen
  2. Betten werden frisch bezogen, auch wenn es eigentlich weder geplant, noch gewollt war
  3. Dank all dem Waschen wird endlich die ganze Kapazität unserer amerikanischen Riesen-Waschmaschine und Trockner (ca 10kg) ausgenutzt
  4. Bäder werden gefühlt 295mal am Tag geputzt, was zwar keinen Spass macht, aber echt hübsch aussieht
  5. Hunde bekommen zwar weniger Auslauf, machen sich dafür aber als Babysitter nützlich (siehe unten)
  6. Das ZDF hat wirklich gute Kinder Dokus (Löwenzahn, pur+, you name it, we watched it)
  7. Zu Hause sein kann auch schön sein, doch wirklich, Spiele spielen (heute hätte ich Luise fast bei memory geschlagen), lesen, während die Kinder besagte Sendungen gucken (weil man nach der verlorenen Memory Partie echt eine Pause braucht)
  8. Ausgaben für Essen können extrem reduziert werden, ausser Salzbrezeln und Bananen braucht man ja nix, die jeweils gesunden Kinder kriegen Reste (falls welche da sind)
  9. Wieder einmal feststellen, dass Grosseltern in der Nähe jetzt natürlich eine super Sache wären, aber ich kann sie nicht her zaubern, und bin dankbar, dass Freunde da sind und versuchen, zu helfen, wo es geht. Bonus: nebenbei optimieren wir unsere Logistik- und Organisationstalente
  10. Man lernt Alltag mal wieder richtig schätzen. Eine stinknormale Alltagswoche mit Schule, Arbeit, Hausaufgaben...das kommt mir gerade wie eine Woche Urlaub am Strand vor

This too shall pass! Alles wird gut....

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